"AiF-Brennstoffzellenallianz"
03. - 04. Mδrz 2010
Einladung zum 3. Workshop AiF-Brennstoffzellenallianz
Brennstoffzellen und Brennstoffzellensysteme drängen derzeit als Prototypen auf den Markt, sei es in der netzgekoppelten Kraft-Wärme-Nutzung wie z. B. im Hausenergiebereich, als Hybridsysteme in Kombination mit Batterien als Energiespeicher oder als autarke Energieversorgungssysteme. Diese Schritte zur Markteinführung werden durch umfangreiche Fördermaßnahmen von Bund und Ländern sowie der EU insbesondere in Form von Demonstrationsvorhaben mit der Erwartung der baldigen Markterschließung unterstützt.
Trotz aller Fortschritte gibt es nach wie vor eine Vielzahl technischer und organisatorischer Probleme auf dem Wege zur Markt- und Wettbewerbesfähigkeit von Brennstoffzellensystemen zu lösen und Verbesserungserfordernissen zu entsprechen.
Die notwendige Weiterentwicklung der Brennstoffzellen erfordert - wie im Einladungsschreiben zum vorjährigen Workshop erläutert - eine systematische markt- und anwendungsorientierte Vorgehensweise und einer der Komplexität dieser Technik gerecht werdende Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen und jener Branchen, die als Zulieferer und Anwender fungieren oder im Fokus des Interesses stehen.
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) bietet wie kein anderes Programm der F&E-Förderung die Möglichkeit einer auch mittelfristig angelegten systematischen Weiterentwicklung einer Technologielinie wie der Brennstoffzelle und die AiF das dazu erforderliche multidisziplinäre Netzwerk an Komplementaritäten im F&E- sowie Fertigungs- und Anwendungsbereich.
Diese Überlegungen haben zur Zusammenarbeit von verschiedenen Forschungsvereinigungen auf dem Gebiet der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik geführt, die im zurückliegenden Jahr im Dialog zwischen Forschungsstellen und mit den mit diesen Themen befassten Unternehmen weiter ausgebaut wurde und zu zahlreichen Neuvorhaben und weiteren Projektvorschlägen geführt hat.
Der 3. Workshop „AiF-Brennstoffzellenallianz" will Ausschnitte aus dieser Arbeit und dem Dialog zwischen Praxis und Forschung präsentieren und damit u. a. auch Anregungen zur Intensivierung der Zusammenarbeit geben.

