Bereich Industrielle Gemeinschaftsforschung

Projektliste mit Publikationen

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Untersuchung der adsorptiven Abscheidung von Gerüchen, Stickoxiden, Ozon und Mehrkomponentengemischen an Kfz-Innenraumfiltern

AiF-FV Nummer: 14883

Laufzeit:

01.08.2006 - 31.12.2008

Forschungsstellen:

Zusammenfassung:

Es wurden zunächst umfangreiche experimentelle Daten zur Adsorption von Stickoxiden an Aktivkohle in Dünnschichtfiltern in Abhängigkeit von Eingangskonzentration, Temperatur und relativer Feuchte ermittelt. Auf Basis dieser Daten wurden entsprechende Berechnungsmodelle entwickelt. Anschließend wurden in gleicher Weise Adsorptionsversuche mit Ozon als Prüfsubstanz durchgeführt. Hierbei ergaben sich so hohe Abscheideraten, dass auf die Modellierung der Ozon-Adsorption verzichtet werden konnte. Als nächstes wurden drei Mehrkomponentengemische, nämlich Stickstoffdioxid-Ozon-Wasserdampf, n-Butan-Ozon-Wasserdampf und Toluol-Ozon-Wasserdampf, ausgewählt. An diesen Adsorptionssystemen wurden weitere Experimente durchgeführt, mit deren Ergebnissen die Berechnungsmodelle erweitert wurden. An den bei diesen Experimenten beladenen Aktivkohleproben wurden zusätzlich Thermodesorptionsversuche durchgeführt. Die erreichten Ergebnisse liefern Hinweise für die Weiterentwicklung der Adsorbentien zur Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen. In weiteren Untersuchungen wurden charakteristische Gerüche für die Beaufschlagung von Kfz-Innenraumfiltern ausgewählt sowie einfacher handhabbare alternative Testsubstanzen gesucht. An einem Geruchsfilterprüfstand in Anlehnung an DIN 13725 wurde die Geruchsminderung verschiedener Filter bezüglich der ausgewählten Geruchsstoffe Dieselmotoremission und S-Free (als Alternative) quantitativ bestimmt. Es zeigte sich, dass S-Free grundsätzlich geeignet ist, die Geruchsminderung von Filtern zu beschreiben und somit als Ersatzsubstanz verwendet werden kann.

Förderhinweis:

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Abschlussbericht:

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