Bereich Industrielle Gemeinschaftsforschung

Projektliste mit Publikationen

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Schnellnachweis mikrobieller Kontaminationen auf inhomogen feuchten Oberflächen mittels Durchflusszytometrie und verflüssigbarer Probenahme-Matrix

AiF-FV Nummer: 386

Laufzeit:

01.07.2011 - 31.12.2013

Forschungsstellen:

  • Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V.
    Bliersheimer Str. 60, 47229 Duisburg
    www.iuta.de

  • Forschungsinstitut für Reinigungstechnologie e.V.
    Campus Fichtenhain 11, 47807 Krefeld
    www.wfk.de

  • Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.
    Prof.-von-Klitzing-Str. 7, 49610 Quakenbrück
    www.dil-ev.de

Zusammenfassung:

Es soll eine innovative Probenahmemethode entwickelt werden, mit der erstmalig eine reproduzierbare, sichere Kontrolle des hygienischen Zustandes inhomogen feuchter und nasser Oberflächen, Anlagenbauteilen, Einrichtungsgegenständen und Hilfsmitteln möglich ist. Die Erfassung soll durch die direkte Sammlung der vorhandenen Oberflächenfeuchtigkeit oder mittels einer schwammartigen verflüssigbaren Matrix, welche Kontaminationen aufsaugt und wieder abgeben kann, erfolgen. Es sind geeignete Methoden zur Probenaufbereitung zur durchflusszytometrischen Analyse zu entwickeln. Dabei soll untersucht werden, inwieweit eine Differenzierung von Mikroorganismen möglich ist, um so in der jeweiligen Branche die relevanten Fremdkontaminationen als unerwünschte Querkontaminationen zu identifizieren, beispielsweise für relevante Bierhefen, Listerien u. a. Ein wesentlicher innovativer Beitrag des Forschungsvorhabens besteht darin, eine Überwachung der Keimbelastung auf keimarmen Oberflächen nach Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen ohne externes Fachpersonal zu ermöglichen, die ohne die zeitliche Verzögerung der gegenwärtigen Methoden innerhalb von 1 bis 2 Stunden eine Bewertung der mikrobiologischen Qualität auch auf häufig anzutreffenden feuchten Oberflächen erlaubt. Aufgrund der Vorteile einer Schnellmethode ohne erhebliche Kostensteigerung gegenüber den etablierten Methoden ist mit einer raschen Etablierung am Markt zu rechnen. In der Brauindustrie wird die Durchflusszytometrie bereits zur Endproduktkontrolle eingesetzt, weshalb in diesen Wirtschaftszweigen zusätzlich Investitionskosten gespart werden. Unternehmen werden im Verlaufe des Vorhabens fortwährend über die Projektfortschritte informiert. Die Projektergebnisse sollen auf Fachtagungen in den Bereichen Reinigungstechnologie und Lebensmittel- sowie Umwelttechnik vorgestellt werden und in wissenschaftlichen Fachbeiträgen über die Vorteile der neuen Probenahmetechnik informiert werden.

Förderhinweis:

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Abschlussbericht:

Abschlussbericht zum Download