Bereich Industrielle Gemeinschaftsforschung

Projektliste mit Publikationen

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Entwicklung einer softwareunterstützten Methode zur ökotoxikologischen Rezepturoptimierung von Chemie- und Kunststoffprodukten

AiF-FV Nummer: 17176

Laufzeit:

01.08.2011 - 31.01.2014

Forschungsstellen:

  • Fraunhofer Institut Umwelt-, Sicherheits-, Energietechnik UMSICHT
    Osterfelder Str. 3, 46047 Oberhausen
    www.umsicht.fhg.de

  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ gGmbH
    Permoserstraße 15, 4318 Leipzig
    www.ufz.de

Zusammenfassung:

Wie können Gefahrstoffe in Zubereitungen gezielt substituiert werden? In der chemische Industrie wird diese Frage zumeist mit »zu aufwändig, zu teuer« beantwortet. Vor dem Hintergrund dieses Antrages könnte die Antwort lauten: »Mit Formula«. Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll eine IT-gestützte Methode für die zeit- und kosteneffiziente Substitution einzelner Stoffe in Zubereitungen entwickelt werden. Angestrebt wird hierbei ein systematischer und fortwährender Ersatz kritischer oder zukünftig als kritisch erkannter Stoffe durch Substanzen mit keinem oder geringerem Gefährdungspotenzial für Mensch und Umwelt. Bestehende Softwarelösungen können die Substitution nur begrenzt unterstützen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll ein neues Marktsegment »Netzbasierte ökotoxikologische Stoffsubstitution« erschlossen werden. Die angestrebten wirtschaftlichen Ergebnisse sind die konkrete Entwicklung einer Softwarelösung für die ökonomische und ökologische Substitution von Stoffen und Stoffgruppen sowie die sich daraus ergebenen finanziellen Einsparungen für den Benutzer. Hierbei handelt es sich um ein dienstleistungsorientiertes Forschungsvorhaben. Für die KMU im Bereich der chemischen Industrie und Kunststoffindustrie bedeutet die Softwarelösung eine erhebliche Erleichterung, da die Nutzer Zugriff auf aufbereitetes Rezepturwissen erhalten, das in dieser Form aktuell noch nicht verfügbar ist. KMU, die Softwareprodukte in diesem Bereich anbieten, können die Ergebnisse zur Aufwertung ihrer eigenen Produkte nutzen. Neben der Bereitstellung der erstellten Datenbank erfolgt die kurzfristige Umsetzung durch die Verknüpfung der Software zur Gefahrstoffverwaltung des Fraunhofer UMSICHT mit der entwickelten Datenbank, um ein komplettes Produkt bereitstellen zu können. Mittel- und langfristig soll die Softwarelösung in Form eines Webservices angeboten werden, der als eigenständige Lösung und als Ergänzung für am Markt verfügbare Softwaresystemen genutzt werden kann.

Förderhinweis:

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Abschlussbericht:

Abschlussbericht zum Download