Bereich Industrielle Gemeinschaftsforschung

Projektliste mit Publikationen

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Verfahrensentwicklung eines variothermen Spritzgießprozesses zur Herstellung großdimensionierter Bipolarplatten für den Einsatz in reformatgespeisten Hochtemperatur PEM-Brennstoffzellen mit einer Nennleistung von mindestens 2 kWel. für KWK Anwendungen

AiF-FV Nummer: 455

Laufzeit:

01.11.2012 - 30.04.2015

Forschungsstellen:

  • Zentrum für Brennstoffzellen gGmbH
    Carl-Benz-Str. 201, 47057 Duisburg
    www.zbt-duisburg.de/

  • Universität Duisburg-Essen Fakultät Maschinebau Institut für Prudukt Engineering Rechnereinsatz in der Konstruktion
    Lotharstr. 1, 47057 Duisburg
    www.uni-due.de/cae/index.shtml

Zusammenfassung:

Aufbauend auf den Ergebnissen des IGF-Vorhaben 16041 N soll ein variothermes Spritzgießverfahren dahingehend qualifiziert werden, großdimensionierte Bipolarhalbplatten (BPHP) für eine Nennleistung von mindestens 2 kWel. zukünftig in Serie und somit kostengünstig fertigen zu können. Die kostengünstige Herstellung von Bipolarplatten für HT-Brennstoffzellen im Spritzgießprozess ist wegweisend, jedoch werden für einen erfolgreichen Markteintritt (insbesondere für die dezentrale Energieversorgung in Ein- und Mehrfamilienhäusern) wesentlich leistungsfähigere Stacksysteme benötigt, als die im Rahmen des Projektes realisierten. Aufgrund der Erfahrungen, die im Rahmen der experimentellen Untersuchungen im Vorläuferprojekt gesammelt werden konnten, ist davon auszugehen, dass großdimensionierte Platten nur mittels einer Öl- variothermen Prozessführung realisierbar sein werden. Eine variotherme Prozessführung erlaubt eine signifikante Vergrößerung des Fließwegs, da es bei geeigneten Werkzeugwandtemperaturen nicht zum Einfrieren der Randschichten kommt. Der Beitrag des Vorhabens für kmU spiegelt sich auch durch die Besetzung des projektbegleitenden Ausschusses wieder. In ihm sind Firmen der gesamten tangierten Wertschöpfungskette vertreten. Von den Rohstoffen, über die benötigte Hardware zur Produktion von Bipolarplatten, bis hin zum Endanwender sind Industrievertreter im Rahmen dieses Projektes mit eingebunden. Zusätzlich zeigt die Gesamtsumme der vaW?s das gesteigerte Interesse an dieser Technologie und lässt eine Umsetzung im industriellen Maßstab bei Projekterfolg erwarten. Insbesondere die Messeauftritte, die PA Sitzungen, sowie Veröffentlichungen in verschiedenen Fachzeitschriften sorgen für einen umfangreichen Wissenstransfer in die Wirtschaft.

Förderhinweis:

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Abschlussbericht:

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