Bereich Industrielle Gemeinschaftsforschung

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Entwicklung eines energieeffizienten Verfahrens zur katalytischen Niedertemperatur-Entfernung von NOx aus industriellen Abgasen

AiF-FV Nummer: 18515

Laufzeit:

01.12.2014 - 31.05.2017

Forschungsstellen:

Zusammenfassung:

Das Vorhaben gliedert sich in zwei Schwerpunkte: die Entwicklung neuartiger Katalysatormaterialien und die Ausarbeitung optimierter Verfahrensanwendungen. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von maßgeschneiderten Niedertemperatur-Katalysatorsystemen, die in Anwesenheit von NH3 zu einer quantitativen Umsetzung von NOx aus Abgasen führen. Diese sollen im Temperaturbereich < 200 °C und bei Gasfeuchten bis ca. 25 Vol.% abs. aktiv sein. Als mögliche Trägermaterialien kommen Aktivkohle, TiO2 und Zeolithe in Frage. Je nach Wahl des Trägers und Beschaffenheit des Abgases weist dieser adsorptive Eigenschaften gegenüber bestimmten abgaseigenen Schadstoffen auf. Damit wird eine Kombination aus Sorption und SCR-DeNOx-Katalyse möglich. Das Material soll partikelförmig vorliegen, um als Additiv in den zu reinigenden Gasstrom eingedüst bzw. in ein Festbettfilter eingebracht werden zu können. Bei Einsatz des neuartigen Katalysatormaterials können bestehende Verfahren zur katalytischen Entstickung mit reduziertem Energiebedarf betrieben werden. Ebenso kann das Material in Verfahrensschritten eingesetzt werden, die bisher nicht zur katalytischen Entstickung dienten. Insbesondere für kleine Anlagen kann die Abgasreinigung so verbessert werden, dass der Einsatz von Ersatzbrennstoffen ohne Überschreitung der dann geltenden Grenzwerte möglich ist. Als Folge davon können Investitions- (Entfall zusätzlicher Anlagenteile) als auch Betriebskosten (Entfall zusätzlichen Energiebedarfs zur Wiederaufheizung, Substitution teurer fossiler Energieträger) deutlich gesenkt werden. Davon profitieren in besonderem Maße produzierende Betriebe aus dem Bereich der kmU.

Förderhinweis:

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.







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